TOMOS

Tomos – mehr als Puch-Nachbauten

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Aus mehreren Gründen ist der Produzent Tomos ein ganz besonderer Mofahersteller. Es ist einer der wenigen osteuropäischen Fahrzeughersteller, der schon zu Zeiten des Kalten Krieges seine Töfflis sehr erfolgreich in westliche Staaten exportierte. Ausserdem bewies der Hersteller in Sachen Mofaproduktion einen langen Atem. Denn bis vor wenigen Jahren war der slowenische Fabrikant noch im Geschäft und baute Mofas. Auch wenn sich an den jüngeren Töffli-Modellen wie dem Modell Tomos A35 Sprint, das bis 2009 gebaut wurde, die Geister scheiden, so werden die älteren Zweiräder des Herstellers – etwa das Tomos XL 25-Töffli – von Töfflimeitli und Töfflibuebe geschätzt und mitunter sogar verehrt. Und das nicht nur, weil das XL 25-Mofa einer anderen Töfflilegende zum Verwechseln ähnlichsieht. Wir stellen dir den Hersteller und seine schönsten Modelle genauer vor.

Sitz
flag_sloveniaSlovenien, Koper
Status
Out of stock iconNicht aktiv
Gründung1954
logo_tomos

Gründung unter Vorzeichen sozialistischer Planwirtschaft

Tovarna Motornih Vozil Sežana oder eben die Fabrik für Motorfahrzeuge Sežana wurde im Jahr 1954 in eben jener slowenischen Stadt gegründet. Da Slowenien damals noch zur Sozialistisch Föderativen Republik Jugoslawien (SFR) gehörte, verlief die Unternehmensgründung anders, als man das aus der Schweiz und der heutigen Zeit kennt. Formell handelte es sich um einen Staatsbetrieb, der in der zunächst staatlich gelenkten Planwirtschaft Automobile und motorisierte Zweiräder für den jugoslawischen Markt herstellen sollte.

Hutchinson 2.50 x 16" Reifen Spherus
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Für: Universal · Puch · Sachs · Pony / Cilo (Beta 521 & 512) · Piaggio · Tomos · Alpa Chopper / Turbo · Cilo

20930

Hutchinson 2.50 x 16" Reifen Spherus

Set: Nein · Hersteller: Hutchinson · Reifenbreite: 2.5 " · Reifenbreite [mm]: 63.5 · Breite: 2 1/2 " · Alte Bezeichnung: 20 x 2.5 " · Geschwindigkeitsindex: B = 50 km/h · Tragfähigkeitsindex: 42 = 150 Kg · Profiltyp: Spherus · Reifentyp: Allround · Weisswand: Nein · Radgrösse: 16 " · Schlauchlos (ja/nein): Tubetype TT (benötigt Schlauch)

EUR 57.50

NTN Lager & Wellendichtringe Motor | Tomos A35
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Für: Tomos

20625

NTN Lager & Wellendichtringe Motor | Tomos A35

Hersteller: NTN · Anzahl Bestandteile: 6 Stk. · Anwendungsbereich: Standard

EUR 33.30

GPO Wellendichtring-Set | Tomos A35
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Für: Tomos

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GPO Wellendichtring-Set | Tomos A35

Temperaturbeständigkeit (min.): -30 - 100 °C · Wellendichtringtyp: A DUO - Mit gummiertem Aussenmantel / zwei Dichtlippen. · Breite: 7 mm · Hersteller: GPO · Material: NBR · Oberfläche: gummiert · Ø innen: 16 mm · Ø innen: 17 mm · Ø innen: 35 mm · Ø aussen: 24 mm · Ø aussen: 35 mm · Ø aussen: 47 mm

EUR 13.70

GPO Kolben 44 mm (12 mm KoBo) | Tomos A3/A35
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Für: Tomos

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GPO Kolben 44 mm (12 mm KoBo) | Tomos A3/A35

Hersteller: GPO · Ø aussen Kolben (A): 43.96 mm · Kompressionshöhe (C): 21.9 mm · Wölbung (D): 4.15 mm · Gesamthöhe Kolben (E): 49.55 mm · Anzahl Kolbenringe (F): 2 Stk. · Nenndurchmesser: 44 mm · Kolbenringform: Rechteck-Ring · Kolbenringstoss: Innensicherung (IS) · Höhe Kolbenring: 1.5 mm · Ø Kolbenbolzen (B): 12 mm

EUR 43.70

Dichtsatz Motor | Tomos A35

Für: Tomos

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Dichtsatz Motor | Tomos A35

Anzahl Bestandteile: 6 Stk. · Anwendungsbereich: Standard

EUR 16.00

ESJOT Antriebskette 415H extralang (verstärkt) 130L
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Für: Universal · Puch · Sachs · Pony / Cilo (Beta 521 & 512) · Zündapp Belmondo · Tomos · Bye Bike

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ESJOT Antriebskette 415H extralang (verstärkt) 130L

Kettenteilung: 1/2" x 3/16" · Kettentyp: 415H · Hersteller: ESJOT · Material: Stahl · Oberfläche: roh · Anzahl Kettenglieder: 130 Stk. · Abrollumfang: 1651 mm · Kettenschloss-Art: Federverschluss

EUR 25.30

Für: Puch · Sachs · Pony / Cilo (Beta 521 & 512) · Piaggio · Solex · Tomos · Bye Bike · Alpa Chopper / Turbo · Cilo · DKW · Fantic · Garelli · Honda · Hercules · ILO / JLO · Kreidler · Malaguti · MBK / Motobécane · Miele · Suzuki · Monark · Peugeot · Victoria · Yamaha

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Meteor Kolbenbolzen Ø 12 mm (Länge: 31 - 40 mm)

Hersteller: Meteor · Material: Stahl · Oberfläche: gehärtet · Ø Kolbenbolzen (B): 12 mm · Gesamtlänge: 31 mm · Gesamtlänge: 31.5 mm · Gesamtlänge: 33 mm · Gesamtlänge: 35.5 mm · Gesamtlänge: 37 mm · Gesamtlänge: 38 mm · Gesamtlänge: 40 mm · Pony OEM-Nr.: A1112 · Sachs OEM-Nr.: 0216 003 105

EUR 7.95

Hutchinson 2.00 x 17" Reifen Vroom Allround
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Für: Universal · Puch · Sachs · Pony / Cilo (Beta 521 & 512) · Piaggio · Tomos · Zündapp

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Hutchinson 2.00 x 17" Reifen Vroom Allround

Set: Nein · Hersteller: Hutchinson · Reifenbreite: 2 " · Breite: 2 " · Farbe: schwarz · Alte Bezeichnung: 21 x 2 " · Geschwindigkeitsindex: B = 50 km/h · Tragfähigkeitsindex: 35 = 121 Kg · Profiltyp: Vroom · Reifentyp: Allround · Weisswand: Nein · Radgrösse: 17 " · Schlauchlos (ja/nein): Tubetype TT (benötigt Schlauch)

EUR 62.80

Parmakit 45 mm Zylinderkit Tuning 12 mm KoBo | Tomos A35
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Für: Tomos

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Parmakit 45 mm Zylinderkit Tuning 12 mm KoBo | Tomos A35

Hersteller: Parmakit · Material: Aluminium · Getarnt: Nein · Oberfläche: sandgestrahlt · Nenndurchmesser: 45 mm · Hubraum: 70 ccm · Kurbelwellenhub: 43 mm · Ø Kolbenbolzen (B): 12 mm · Anzahl Befestigungspunkte: 4 Stk. · Gewinde Einlass: M5x0.8 (Standardgewinde) · Lochbild [mm]: 44 x 44 · Lochabstand Auslass: 42 mm · Gewinde Auslass: M6x1 (Standardgewinde) · Anwendungsbereich: Tuning

EUR 288.10

Dichtung Zylinderkopf 38 mm | Puch X30 Velux

Für: Puch · Tomos

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Dichtung Zylinderkopf 38 mm | Puch X30 Velux

Material: Aluminium · Verwendungsort: Zylinderkopf · Ø Zylinder: 38 mm · Dicke: 0.4 mm · Ø Schraubenaufnahme: 8 mm

EUR 2.90

Seitenständer links kurz schwarz | Tomos
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Für: Tomos

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Seitenständer links kurz schwarz | Tomos

Hersteller: Made in Portugal · Material: Stahl · Oberfläche: lackiert · Farbe: schwarz · Länge Drehpunkt - Boden: 200 mm · Befestigungsart: Bride · Anzahl Befestigungspunkte: 4 Stk. · Gesamtlänge: 280 mm

EUR 32.20

Zündbox CDI Tomos Quadro (2-Anschlüsse)

Für: Tomos

20374

Zündbox CDI Tomos Quadro (2-Anschlüsse)

Ø Kabelaufnahme: 7 mm · Anwendungsbereich: Standard · Farbe: schwarz · Anzahl Befestigungspunkte: 2 Stk. · Tomos OEM-Nr.: 2230627

EUR 57.50

DUCATI Zündspule (1A-Qualität)
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Für: Puch · Sachs · Zündapp Belmondo · Tomos · DKW · Hercules · Kreidler · Zündapp · KTM · Rixe

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DUCATI Zündspule (1A-Qualität)

Farbe: schwarz · Gesamtlänge: 76.5 mm · Höhe: 17 mm · Anzahl Befestigungspunkte: 2 Stk. · Ø Befestigungsloch: 4.6 mm · Hersteller: DUCATI · Ø Kabelaufnahme: 5.9 mm · Verwendungsort: Intern (in der Zündung) · Kabellänge: 37 mm · Befestigungsart: Schrauben · Ø Schwungrad innen: 90 mm · Anwendungsbereich: Original · Anwendungsbereich: Standard · Lochabstand: 54 mm · Pony OEM-Nr.: A2114 · Alternative Ausf. der Pony OEM-Nr.: A2116 · Alternative Ausf. der Pony OEM-Nr.: A2118 · Pony OEM-Nr.: A5524 · Alternative Ausf. der Sachs OEM-Nr.: 0265 142 002 · Alternative Ausf. der Sachs OEM-Nr.: 0265 142 004 · Sachs OEM-Nr.: 0265 132 100 · Sachs OEM-Nr.: 0265 203 001

EUR 74.80

Airsal Kolbenringe 38x1.5 mm schwarz (Paar) | Tomos
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Für: Tomos

20355

Airsal Kolbenringe 38x1.5 mm schwarz (Paar) | Tomos

Durchmesser: 38 mm · Hersteller: Airsal · Nenndurchmesser: 38 mm · Höhe: 1.5 mm · Kolbenringstoss: Innensicherung (IS)

EUR 10.30

Airsal Kolbenringe Ø 44 x 1.5 mm schwarz (Paar) | Tomos
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Für: Tomos

20358

Airsal Kolbenringe Ø 44 x 1.5 mm schwarz (Paar) | Tomos

Durchmesser: 44 mm · Hersteller: Airsal · Nenndurchmesser: 44 mm · Höhe: 1.5 mm · Kolbenringstoss: Innensicherung (IS)

EUR 10.30

KMC Antriebskette rot 415H (verstärkt) 128L
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Für: Universal · Puch · Sachs · Pony / Cilo (Beta 521 & 512) · Zündapp Belmondo · Tomos · Bye Bike

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KMC Antriebskette rot 415H (verstärkt) 128L

Kettenteilung: 1/2" x 3/16" · Kettentyp: 415H · Hersteller: KMC · Material: Stahl · Oberfläche: lackiert · Farbe: rot · Anzahl Kettenglieder: 128 Stk. · Abrollumfang: 1626 mm · Kettenschloss-Art: Federverschluss

EUR 26.40

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Tomos blieb übrigens auch noch ein gutes Jahrzehnt nach der Unabhängigkeit von Slowenien im Jahr 1991 in stattlichem Besitz und wurde sehr behutsam und umsichtig privatisiert, das war mit Sicherheit einer der Gründe, warum das Unternehmen bis in die jüngste Vergangenheit hinein Bestand hatte.

Bereits wenige Jahre nach der Gründung zog die Produktion in die günstiger gelegene slowenische Hafenstadt Koper um. Auf die Entwicklung eigener Modelle verzichtete man zunächst bei der Umsetzung dieses Vorhabens, stattdessen setzte man auf Lizenzfertigung bewährter Modelle aus dem Westen. Dass dies überhaupt möglich war und keine Zweirad-Modelle oder Automobile aus den sozialistischen Bruderstaaten gefertigt werden mussten, verdankt die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien ihrer Sonderrolle innerhalb des sogenannten Ostblocks, aber das ist eine andere Geschichte. Einen Lizenzpartner im Automobilbereich fanden die slowenischen Ingenieure in dem französischen Fahrzeughersteller Citroën, im Zweiradsektor kooperierte der slowenische Tomos mit keinem geringeren als dem legendären österreichischen Mofahersteller Puch. In der Praxis der Anfangsjahre bedeutete dies, dass die ersten Zweiräder, die in den Werkshallen in Sežana oder Koper zusammengebaut wurden, komplett aus Teilen bestanden, die der österreichische Hersteller geliefert hatte. Dabei handelte es sich überwiegend um Lizenznachbauten des weltweit über den längsten Zeitraum gebauten Mofas. Die Rede ist von dem Modell MS50, besser bekannt als „Stangl-Puch“.

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Der slowenische Lizenzbau als Glücksfall

Man sollte übrigens nicht nur die Nase rümpfen über den Fahrzeug-Plagiarismus, den die Slowenen betrieben. Denn zum einen waren die Mofas keine Mogelpackung, sondern solide und bereiteten Fahrspass, zum anderen ist es ein absoluter Glücksfall, dass beispielsweise auch das legendäre Puch-Maxi-Töffli eine Zwillingsschwester aus dem Hause Tomos mit dem Namen Classic XL 25 hat. Denn zum einen sind logischerweise die viele Ersatzteile der verschiedenen Mofamarken grösstenteils kompatibel, zum anderen sind die Classic XL 25-Töfflis heute deutlich günstiger zu haben. Wer sich also ein originales Puch-Maxi-Töffli nicht leisten kann, für den ist das Classic XL damals wie heute oft eine sackgeldschonende Alternative.

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Das Modell Colibri, Sport, Super und Luxus

Schon bald beschränkten sich die slowenischen Konstrukteure aber nicht mehr darauf, nur gelieferte Teile zusammenzuschrauben und Lizenznachbauten herzustellen, sondern begannen mit der Entwicklung eigener Motoren und Fahrzeuge. Ein erstes Ausrufezeichen setzten die Slowenen mit den zahlreichen Mofa-Modellen der Baureihe Colibri. Schon auf den ersten Blick fällt bei all den Colibris zwar die Ähnlichkeit zu dem österreichischen Vorbild dem „Stangl-Puch“ auf, doch im Lauf der Zeit wurden an den beliebten Modellen immer mehr Puch-Komponenten durch eigene Komponenten ersetzt.

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Das Modell Colibri erfreute sich grosser Nachfrage. Nicht nur in Jugoslawien fand das Zweirad schnell Freunde und reissenden Absatz, es wurde auch in die westlichen Staaten exportiert. Den Anfang machte im Jahr 1959 Schweden, wenig später wurden die ersten Tomos-Modelle nach Dänemark exportiert, wo die MS50-Klone unter Modellnamen wie Sport, Super oder Luxus an die dänischen Knallert-Meitli und Knallert-Buebe verkauft wurden. Doch zum wichtigste Absatzmarkt im kapitalistischen Ausland entwickelten sich die Niederlande. Die slowenischen Colibri-Mofas waren dort so begehrt, dass Tomos bereits im Jahr 1966 ein eigenes Werk in der niederländischen Stadt Epe eröffnete. In der damaligen Zeit, die geprägt war von der Konfrontation zwischen West- und Ostblock, war dies auch aus politischer Sicht äusserst ungewöhnlich.

Erste Eigenkonstruktionen im Motorbau und eigenständiges Design

Ermutigt von diesen Erfolgen, verfolgten die Ingenieure und Konstrukteure von Tomos konsequent den eingeschlagenen Weg. Erklärtes Ziel war es, durch weitere Eigenentwicklung und Innovationen autarker zu werden und die Abhängigkeit von den Lizenzpartnern weiter zu reduzieren. Doch dieser Weg war lang und es sollte noch Jahre dauern, bis Tomos ein Töffli vorstellen konnte, das vollständig selbst entwickelt worden war. Zunächst blieb die Abhängigkeit zu Puch im Leichtkraftbereich bestehen, doch in den 1970er-Jahren kam es zu einer Zäsur. Waren die Colibri-Modelle T-03, T-12 und T-13, die in dieser Zeit auf den Markt kamen, noch mit Puch-Motoren ausgestattet, so kam beim Colibri-Töffli 14V erstmals ein von Tomos entwickelter 2-Takt-Einkolbenmotor mit Rückspülung und Lüfterkühlung zum Einsatz. Dieses Aggregat bewährte sich so gut, dass ab dem Jahr 1973 fast alle Zweiräder mit den selbstentwickelten Motoren ausgerüstet wurden.

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Parallel erkannten die Slowenen schnell, wie sich der europäische Zweiradmarkt in den 1970er- und 1980er-Jahren veränderte. Der wachsende Wohlstand führte dazu, dass auch die damalige Generation Ü-18 mehr Geld zur Verfügung hatte, um sich den Wunsch nach individueller Mobilität und Freiheit zu erfüllen. Speziell für diese Zielgruppe wurden Zweiräder wie das Tomos-A-OS, A-ON oder APN mit Hochlenker, Sitzbank mit Rückenlehne und verchromten Rahmenteilen angeboten.

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Als der Fadeout des Töfflibooms Mitte der 1980er-Jahre begann und die Hödi-Verkaufszahlen europaweit einbrachen, streckten viele grosse Töfflischmieden die Schraubschlüssel und stellten die Produktion ein oder verkauften ihre komplette Mofasparte weiter. Diese traurige Zeit des Niedergangs bedeutete das Aus für viele traditionsreiche Hersteller. Doch Tomos überstand die Krisenjahre. Zum einen verdankt das die Mofaschmiede ihrer Sonderstellung als Unternehmen in staatlichem Besitz. Aber an den Standorten in Sežana, Epe oder Koper hatte man in den letzten Jahren nicht nur fleissig Mofas gebaut, sondern stets Produktionsmittel und Maschinen modernisiert. So konnte der slowenische Hersteller auch den Wegfall des wichtigsten Partnerbetriebes Puch verkraften und weiter Mofas produzieren. Bis ins Jahr 2009 wurden die Zweiräder noch im niederländischen Stammwerk hergestellt, darunter Neuentwicklungen wie das Sprint-Töffli, die Targa-Perle (ST) und das Targa-LX-Mofa. Um Produktions- und Lohnkosten zu sparen, verlegte man die Mofafertigung zum Jahreswechsel 2009/10 wieder vollständig ins Stammwerk nach Koper. Bereits damals sorgten Gerüchte für Aufregung, denen zufolge sich Tomos der Konkurrenz indischer und chinesischer Mofabauer nicht mehr gewachsen sah und den Verkauf der Mofasparte plane. Das Unternehmen dementierte aber eine entsprechende schriftliche Unternehmenserklärung, die in Umlauf geraten war. Noch ein weiteres Jahrzehnt hielt der slowenische Mofabauer tapfer durch, bis das Unternehmen im Jahr 2019 schliesslich und leider doch Insolvenz anmelden musste.

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Nirgends fühlt sich Freiheit so echt an wie bei 30 km/h, wenn der Wind dir warm ins Gesicht bläst und alles andere Pause macht.

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